Promotionsfotos © Fee-Gloria Grönemeyer


DEMNÄCHST 

 

4/6 Performer 1 Bühnenmusiker 

Bühne minimal: 10 m x 10 m

Aufführungsdauer: ca. 1 h

   

Schweiz-Premiere: 25., 26., 27. Februar 2027, Théâtre du Crochetan Monthey (CH)

Deutschland-Premiere: 05./06. März 2027, Theater im Pumpenhaus Münster (DE)

 

In Koproduktion mit Théâtre du Crochetan Monthey (CH), Theater im Ballsaal Bonn (DE), Kurtheater Baden (CH), Ringlokschuppen Ruhr Mülheim, (DE), Pumpenhaus Münster (DE)

 

Gefördert durch Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, LIMBO Arts Studios und Kanton Wallis, La Loterie Romande

 

Von und Mit: Cristina Commisso, Evandro Pedroni, Léonce Noah, Paula Pau, Rosie Reith, Louis Thuriot et Baptiste Mayoraz (Bühnenmusik) • Choreografie, Regie: Rafaële Giovanola • Komposition: Franco Mento, Baptiste Mayoraz • Lichtdesign, Raum: Annegrete Schalke, Jan Wiesbrock • Kostüme: Lucia Vonrhein • Dramaturgie, Koncept: Rainald Endraß • Choreografische Assistenz: Bojana Mitrovic • Outside eye: Álvaro Esteban • Bewegungsrecherche: Margaux Dorsaz, Martina De Dominicis, Alizée Droux, Clémentine Herveux, Tasha Hess-Neusstadt, Marin Lemic, Colas Lucot, Bojana Mitrovic • Workshop Fechten/Tanz: Claudia Jeschke, Andreas Backoefer (LIMBO Arts Studios) • Workshop Fechten: Alperen Enkeler • Workshop Ringen: Melonin Noumonvi • Workshop Street Dance: Jan-Maurice «Volt» Wolter • Dokumentation Video, Fotos: Michael Maurissens, Fee-Gloria Grönemeyer, Franco Mento • Pressearbeit: Fabiana Uhart, Rainald Endrass • Social media: Maud Richard • Produktionsleitung: Maxime Rappaz, Marcus Bomski • Management: Aurelie Martin

 

Mit Dank an den Olympischen Fechtverein Bonn und den Ringer-Verein Illarsaz Haut-Lac.

Über BECOMING X  

 

Mit seinem neuen Projekt "Becoming X" setzt CocoonDance die Auseinandersetzung mit Formen von Gemeinschaft, wie sie schon in "Chora" und "Choreia" zu sehen waren, fort.

Inspiriert von Jean Luc Nancys Idee, starke Gemeinschaften als Zusammenspiel von Singularitäten, getragen durch Individualität, Differenz und Vielfalt, zu denken, richtet das Stück den Blick auf Figuren, die aus den Randbereichen ins Zentrum treten.

Von den Bremer Stadtmusikanten bis zu den X-Men spiegeln Popikonen und Narrative beispielhaft reale soziale Bewegungen über ausgegrenzte Gruppen und ihren Zusammenhalt und Widerstand wider.

Auf der Grundlage der für CocoonDance typischen, intensiv physischen Recherche führt das Projekt die Arbeit an archaisch-dialogischen Bewegungsformen weiter. Nach Fechten und Ringen folgen nun expressive Praktiken der Street Culture, deren Bewegungssprachen Identität, Präsenz und Zusammenhalt verkörpern.

In seiner Auffassung von Autofiktion sieht „Becoming X“ den performativen Raum als einen lebendigen Spielraum, in dem Rollen, Zuschreibungen und Autorenschaft fortlaufend vor und mit dem Publikum neu verhandelt werden.